Ganz schön tricky und wie auch du deine Selbstliebe / Spassbremsen ganz sicher findest!

An diesem Fakt gibt´s nichts zu rütteln: Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach.

Das trifft zu, für Fruchtfliegen, Schmeißfliegen, Pferdebremsen und Spaßbremsen. Eines von den Tierchen ist ja nicht so schlimm. Zwei oder drei auch nicht. Die kannst du verdrängen, wegscheuchen oder ignorieren.

Bloß: Fliegt erst mal eine, wird schnell ein ganzer Schwarm draus.

So ist es auch mit deinen Gedanken. Bei den guten, dich mit Glücksgefühlen überschwemmenden ist das ja nicht so schlimm, dann kannst du dich vom Schwarm ja einfach in den Flow tragen lassen, mitfliegen und genießen.

 

Dir aber brummt der Schädel? Du fühlst dich ausgebremst und blockiert? Innerlich angespannt? Du kannst keinen klaren Gedanken fassen geschweige denn, Entscheidungen fällen? Vor lauter Schwarmgedanken im Oberstübchen findest du deine brillanten Ideen nicht mehr wieder? Die Vokabel "Lebensfreude" musst du in Wikipedia nachschlagen? Spätestens dann stellt sich die Frage:

 

Soll ich die Fliegen lassen oder fliegen lassen?

 

Genau vor dieser Frage stand ich auch. Als ich endlich gemerkt hatte, dass alles schief läuft, dass ich gar nicht mein eigenes Leben lebte und nur noch Chaos im Kopf hatte, durfte ich wählen: Was mache ich mit dieser negativ-verrückten Rest Energie da oben?

Gewehrt habe ich mich. Ich habe gekämpft gegen das, was doch schon in mir war. Ich wollte all das Negative, das Belastende und Bedrückende weghaben, einfach nur weg. Und geriet dadurch unversehens mitten in den Krieg - ein innerer Krieg gegen mich selber.

Heute weiß ich: gesund ist anders. Krieg und Widerstand sind keine Spaßbremsen, sondern Lebensfeinde. Jegliche Selbstachtung ging mir verloren, der Glaube an mich selbst und natürlich das Vertrauen.

Von Selbstliebe konnte erst recht keine Rede mehr sein.

Und nun? Diesen Fliegenschwarm von negativen Gedanken weiter brummen lassen? Never ever! Das ist auf Dauer die Hölle, und die hatte ich lange genug!

 

Was also tun? Zum Glück spürte ich ganz vage: Mensch Claudia, hinter diesem dunklen Fliegenschwarm bist du noch wer. Aber wer? Warum sehe ich mich nicht? Übelste Gedanken versperrten mir die Sicht, jeder einzelne davon ein Hindernis, eine Bremse auf dem Weg zurück ins Leben, hin zu Spaß, Energie und Freude.

 

Ich fasste einen Entschluss:

 

Jetzt wird in die Hände gespuckt!

 

Aufräumen war angesagt, Ausmisten und Großreinemachen und wie das bei solchen Aktionen so ist, bleibt mir - und dir - nichts Anderes übrig, als jedes Stückchen Abfall in die Hand zu nehmen und genau anzugucken.

Im Falle von Gedanken und - fast noch schlimmer - Gefühlen bedeutet das: identifizieren! Nicht nur mal eben so drüber denken, sondern aufschreiben! Ja, du hast richtig gelesen: aufschreiben. Am besten ganz altmodisch, so mit Stift und Zettel. Wir Menschen können nur das begreifen und bearbeiten, was wir auch in Worte fassen können.

Der nächste Schritt: Fühlen. Jaaaa....ich weiß, unangenehm und schwierig. Auf den ersten Blick. Auf den zweiten: spannend!

Ich darf dir versichern: es passiert gar nichts Fürchterliches! Bleibe bewusst und beobachtend in deinem Gefühl, begrüße es als zu dir gehörend und du wirst merken: es verschwindet quasi von ganz alleine.

 

 

Gefühle können zwar wie Sonnenstürme sein, gehören aber nicht zu den Dauerbrennern im Universum.

 

 

 

ICH MACHE DEN WEG FREI!

 

Denn ich bin nicht gescheitert, ich kenne jetzt 1000 Wege, wie man sicher keine Freude hat.

 

JETZT WIRD IN DIE HÄNDE GESPUCKT....

 

Das erfordert Mut! Bei Fliegen und ja, auch bei Gedanken.

Was ich da bei mir entdeckte, war nicht immer schön.

Zweifel entdeckte ich. "Das kannst du doch nicht machen", "ich weiß nicht, ob ich das schaffe", "ich glaube, dazu bin ich nicht gut genug", "ich weiß nicht, ob die Zeit oder das Geld dafür reicht", "ob das die richtige Entscheidung ist?".

Vorwürfe entdeckte ich. "Das ist ja nur alles schiefgegangen, weil mein Mann XY gemacht hat", "ich war ja auch viel zu weich/hart", "wenn mir Herr XY etwas Anderes geraten hätte", "wenn das Wetter nicht so schlecht gewesen wäre", "hätte ich doch bloß nicht die grünen Schuhe angezogen", "hätte ich mich damals doch anders entschieden", "ich bin ja auch immer noch so fett".

 

Aufschieberitis entdeckte ich. "Ja, wenn mal die Kinder aus dem Haus sind", "ach, mache ich am Wochenende/wenn das Wetter besser wird", "Jetzt?? Nein, jetzt geht nicht, ich muss erst noch...", "ach ich warte damit noch ein bisschen", "im Urlaub wird sich das schon klären..."

 

Ein Stückchen Frieden,

 

kommt nicht von alleine. Ehrlich. Hast du einmal damit angefangen, dein Inneres zu erforschen, kommst du mehr und mehr in Frieden.

Jeder störende Satz, jedes unbequeme Gefühl darf erstmal da sein. Widerstand löst sich nämlich schnell in Luft auf, wenn du deinen vermeintlichen Widersacher auf einen Kaffee einlädst. Nicht selten entpuppt er sich sogar als wertvoller Freund. Und wo zwei oder drei Freunde gut gelaunt beisammensitzen, gesellen sich gerne fast wie von selbst weitere hinzu! Denn Frieden innen bedeutet auch Frieden im Außen.

Wer hätte das gedacht?

Aus jeder Fliege, aus jeder Spaßbremse wird eine Friedenstaube und da wären wir wieder bei der Eingangs-Schwarm-Idee: Ein Schwarm von Friedenstauben, na, wie fühlt sich das an für dich?

 

Wenn ich zum Schluss wieder von mir reden darf: mir geht es großartig, ich bin hibbelig vor lauter Energie, übersprudelnd vor lauter Ideen, entspannt in Arbeits- und Ruhephasen - kurzum: glücklich und mit mir selbst rundum einverstanden. Selbstliebe hat wieder eine Bedeutung für mich. Ich fühle sie, ich lebe sie.

 

Mein Schwarm hat sich transformiert und trägt mich heute in den Flow - wow!

 

Was ich gelernt habe und DIR unbedingt noch sagen will!

 

  1. Wir können und müssen es nicht allen Recht machen
  2. Sei klar in dir
  3. Umgebe dich mit Menschen, die dich fördern und inspirieren
  4. Tue das, was du liebst
  5. Setze deine Fokus auf die Resultate die du haben willst

 

Nun zu dir:

Lass mich wissen, welcher der 5 Punkte, deine Aufmerksamkeit am meisten braucht. 

Teile deine Einsichten im Kommentar!

Ich zeige und unterstütze Menschen, eine lebensfrohe und liebevolle Beziehung zu sich selbst zu entwickeln und damit den Nährboden für ein erfülltes selbstbestimmtes Leben zu legen. 

Aufgrund meiner Ausbildungen und Lebenserfahrungen biete ich darüber hinaus Self-Love Coachings speziell für jene, die in Veränderungsprozessen sind und in zwischenmenschlichen Beziehungen glücklich sein wollen

 

 

Lass es dir leicht gehen! Deine Claudia

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