Vertrauen ist gut.....

...stimmt´s? In deinem Kopf poppt sofort ein Popup auf: Kontrolle ist besser!

Wie - schon so weit weg vom Vertrauen? Hey, das war mal dein Urzustand! Und zwar ein überlebenswichtiger! Als du zur Welt kamst, blieb dir gar nichts anderes übrig, als zu vertrauen und das tatest du mit aller kindlichen Unschuld.

 

Geschadet hat es dir nicht, immerhin hast du es bis ins hier und heute geschafft. Ich gehe jedoch davon aus, dass du unterwegs jede Menge Vertrauen verloren und durch Misstrauen ersetzt hast. Du hast es verlernt, dich fallen zu lassen, schon gar in die Hände anderer. Du hast es verlernt, loszulassen vor lauter Angst, dann gar nichts mehr zu haben.

 

Erfahrung macht (nicht immer) klug!

 

Aah ja, ich verstehe. Dein Misstrauen beruht auf vielen, wahrscheinlich sogar sehr vielen Situationen aus deiner Vergangenheit und du kannst aus dem Stegreif einen zweieinhalb-stündigen Monolog darüber halten, wer dich wann, wo und weswegen enttäuscht hat.

 

Wer dich so richtig über den Tisch gezogen, hintergangen und übervorteilt hat. Du hattest irgendwann die Nase voll. Die logische Konsequenz: Mit mir nicht mehr! Du hast dir geschworen: nun passe ich besser auf! Mit Argusaugen vermutest du hinter jedem Busch den Säbelzahntiger und hinter jedem Mitmenschen einen verkappten Halsabschneider. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

 

Die Anderen, immer die Anderen!

 

Die gute Nachricht zuerst: Ich kann deine Gedankengänge bestens nachvollziehen und gratuliere dir zu deinem bravourös arbeitenden Gehirn! Es hat immerhin bewiesen, dass es seinen Job zur vollsten Zufriedenheit und zu deinem Schutze erledigt: Handlungen beobachten - Situation analysieren - Konsequenzen ziehen.

 

 

Die weniger gute Nachricht: Das Gehirn ist 1. schneller als du denken kannst, 2. der größte Geschichtenerzähler (um nicht zu sagen: -Erfinder) und 3. ein noch grösserer Egoist.

Nehmen wir doch mal den Klassiker: Du hast dich um 16 Uhr mit deiner Freundin im Café verabredet. Es wird 16.15, 16.30 und noch später - wer nicht auftaucht, ist deine Freundin. Du schaust andauernd auf die Uhr und das erste, was dich beschleicht, ist ein ungutes Gefühl. Ungute Gefühle mögen wir nicht, das Hirn beamt erste Alarmsignale in den frontalen Cortex. Das ist der Zeitpunkt, an dem du ins Denken kommst. Erst besorgt (es wird ihr doch nichts passiert sein?), später zunehmend ärgerlich (also jetzt hätte sie ja wenigstens mal anrufen können!). Schließlich nimmt dein Hirn dich in Schutz: Ich Arme! Da hätte ich mich gar nicht so abhetzen brauchen!

 

Innerhalb weniger Millisekunden (!!) hat es sich einen Eindruck verschafft und dich somit schon eingenordet. Ohne dass du es merkst! Dann strickt es sich seine Geschichte zurecht, denn es liebt Erklärungen und Zusammenhänge. Sind die nicht auf den ersten Blick erkennbar, wird wild ins Blaue phantasiert. Egal, wie die Story ausgeht - bei der nächsten Verabredung sitzt dir schon der "na-hoffentlich-ist-sie-diesmal-pünktlich"-Satz im Nacken, lange bevor es überhaupt 16 Uhr ist. Dein Vertrauen hat Risse bekommen, Schuld ist die andere.

 

Trau dich - vertraue!

 

Das Vertrauen darauf, dass der andere sich so verhält, wie wir es wünschen oder wie es verabredet war (aus unserer Sicht zumindest), hat mich auch in so manche Enttäuschung geführt.

Ich habe in die Überstunden eingewilligt im Vertrauen darauf, dass es irgendwann einen Ausgleich gibt. Ich habe die Wünsche meines Mannes nach Ruhe respektiert in der Hoffnung, dass nach der Erholungsphase Gemeinsamkeit ansteht. Ich habe die Pflege meiner Schwiegermutter übernommen und gedacht, nun endlich Anerkennung zu bekommen. Ich hatte stets für jeden ein offenes Ohr in der Erwartung, auch mal gehört zu werden.

Du, das ist völlig schief gelaufen. Ich habe mir immer mehr aufgeladen (viel hilft viel! ha ha) in dieser verqueren "wenn-ich-so" - "dann-der-andere-so" - Logik. Hat aber nicht geklappt!

Ich wurde trotzdem angeschnauzt, nicht gesehen, belogen und links liegen gelassen. Tja, dann muss es ja wohl an mir liegen. Ich mache was falsch. Ich bin zu blöd. Zu klein, zu dick, zu blond, zu wertlos, zu .... (Bitte ergänzen Sie!)

 

Ergebnis: Selbstvertrauen futsch. Mein Inneres fühlte sich systematisch demontiert an. Inmitten aller Freunde, Familie und Bekannten stand ich ganz alleine da. Und traute mich gar nichts mehr. Schuld waren alle anderen (die Bösen!), Schuld war ich auch selbst.

 

Wir interpretieren das jetzt einfach mal um!

Ja wenn mir DAS mal vorher jemand gesagt hätte! Es geht auch anders!

Vertrauen ist die Basis unseres Zusammenlebens. Kooperation, Mitgefühl, Gemeinschaftssinn und Kommunikation kommen später. Ohne Vertrauen läuft gar nichts. Ohne Selbstvertrauen schon mal gar nicht.

Aber du bist so verzweifelt? Du kannst gar nicht mehr vertrauen, hast es völlig verlernt? Ich sage dir: doch, du kannst.

Du tust es bereits täglich, vielleicht, ohne es zu merken. Du vertraust darauf, dass der Bus kommt. Du vertraust darauf, dass deine Arbeitskollegen zur Arbeit erscheinen. Du vertraust darauf, dass dein Haus noch steht, wenn du heimkommst. Du vertraust darauf, dass du am nächsten Morgen wieder aufwachst. Dass deine Atmung weiterhin funktioniert, dass deine Schuhe noch da stehen, wo du sie hingestellt hast und und und.

Ja, Vertauen ist nicht nur etwas für besondere Anlässe, sondern eine ganz fantastische Sache für den Alltag.

Klar kannst du jederzeit enttäuscht werden. Bloß wer sagt dir denn, dass das etwas Schlimmes ist? Eine Ent-täuschung ist das Ende einer Täuschung! Und getäuscht werden wir doch alle nicht gerne, oder? Also: alles paletti, endlich herrscht Klarheit!

Du bist von dir selber enttäuscht, traust dir selbst nicht mehr? Doch, da ist noch was! Immerhin hast du bis hierher gelesen, BIST also noch und vertraust darauf, vielleicht doch noch eine Lösung aus dem Dilemma zu finden. Deinem SEIN nämlich konnten all´ die Enttäuschungen nichts anhaben!

 

Und das ist die beste aller Nachrichten: Ja sicher gibt es einen Weg! Einen Weg hinein in die Lebensfreude, in die Selbstbestimmtheit und in das wunderbare Gefühl, dir selber voll und ganz über den Weg zu trauen.

Keine Angst mehr, etwas zu verlieren. Keinen Stress mehr mit dem Verhalten anderer Menschen. Gehe davon aus, dass du unverletzlich bist! Egal, was im Außen passiert, für dein Inneres gilt immer:

Du kannst nicht tiefer fallen als in die Hände GOTTES.

 

Lasse dich fallen du wirst mit Sicherheit aufgefangen.

 

Du musst vertrauen?

 

Nur so kommst du in die Selbstliebe, zu mehr Glück und Lebensfreude.
Ich zeige dir wie!

 

Lass uns zusammenarbeiten.

 

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VERTRAUEN ODER VERTRAUEN?

Haben wir überhaupt anders eine Chance ein gutes Leben zu führen?

 

Ich bin davon zu 100% überzeugt dass es "nur" mit geht!


Herzlichst, Claudia Vorhemus

 

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