Meine Hölle kann mich mal.....da war ich schon!

 

Meine Hölle hatte einen Namen. Über der Eingangstür stand groß und deutlich: ANGST.

 

Der Himmel weiß, wie ich da hineingeraten bin. Heute weiß ich es auch.

Vor vielen Jahren war einmal…..

 

Stimmt´s so fangen alle guten Geschichten an? Ja, meine auch.

Ich bin einkaufen. Völlig harmlos. Stimmung normal bis konzentriert, schließlich gilt es, mein Zettelchen abzuarbeiten. Lalala...und dieses und jenes...so schlendere ich suchend und greifend durch die Gänge des Supermarktes. Bis...

Ooouuuu....hmpf...och nee, nicht schon wieder....bitte nicht hier.....

In mir jault es gequält auf, ich drehe und winde mich innerlich, meine Augen checken die Fluchtwege ab - solange sie noch können.

Innerhalb von Sekunden nämlich fährt mein Körper die Betriebssysteme hoch: Alarmstufe rot. Ist nichts mehr mit Gucken, Tunnelblick ist angesagt. Druck im Kopf, den Pazifik in voller Lautstärke in den Ohren.

Rasender Puls bis hin zur Schnappatmung, mein Blutdruck wäre im Augenblick die Hochleistungsprüfung für jedes Messgerät. Auch mein Herz ist der Meinung: Jugend trainiert für Olympia! und gibt Gummi, was das Zeug hält.

 

Druck auf der Brust, der Hals wie zugeschnürt, Stiche in der Herzgegend, ein wahnsinniges Ziehen im linken Arm, Schweißausbrüche. Mir wird abwechselnd heiß und kalt und zu allem Überfluss senkt sich auch noch die Decke des Supermarktes bedrohlich auf mich herab.

Ach wie peinlich

 

Nein!! schreit es in mir. Ich will das nicht! Schon wieder eine Panik Attacke? Oder diesmal doch Herzinfarkt? Japsend und schnaufend stehe ich zwischen Milch und Erbsensuppe in Dosen, krampfhaft bemüht, nicht zusammenzubrechen. Wie sieht das denn aus?!? Nicht hier! Reiße dich zusammen, hoffentlich merkt´s keiner...Bloß raus hier...

Ja ja, da kann ich doch mal sehen, wie gut die Erziehungsberechtigten meine Prägephase genutzt haben: Contenance um jeden Preis! Ganz gleich, ob Weltuntergang oder Lebensende: Hauptsache, die Frisur sitzt.

Mit dem für mich tatsächlich sehr realen Gefühl, gleich zu sterben, lasse ich den Einkaufswagen einfach stehen und flüchte nach draußen. Luft brauche ich, Platz um mich herum, freien Himmel über meinen Kopf!

 

Und ich kämpfe und ich atme und ich wehre mich und ich versuche mit aller Gewalt, mich wieder einzukriegen.  

Wie sag´ ich´s meinen Kindern?

 

Nach Hause. Ich will nur noch nach Hause. Lasse den Einkauf Einkauf sein. Liebe Supermarkt-Mitarbeiterinnen, da zwischen Milch und Erbsensuppe...ein verwaistes Wägelchen...das tut nix...das will nur spielen..äh...

Der Rest des Tages ist gelaufen. Stimmung - öh, nee. Dieser Kraftakt muss erstmal verdaut werden. Ich lege mich hin, Körper und Seele müssen wieder zur Ruhe kommen. Und das möglichst schnell. Denn gleich kommen die Kinder aus der Schule und später mein Mann von der Arbeit.

Im Geiste bin ich schon am Improvisieren. Für die Kinder gibt´s Reste-Essen. Reichlich Ketchup drüber, dann geht das schon. Spätestens meinem Mann gegenüber gerate ich aber in Erklärungsnöte wegen des übersichtlich bestückten Kühlschrankes. Die Ausreden sind mittlerweile durch, bleibt also nur die Wahrheit.

 

Und die genervt verdrehten Augen meines Mannes: Du stellst dich aber auch immer an! Bei so viel wohlwollendem Verständnis wird mir schon wieder ganz anders um´s Herz. Denn er hat ja Recht. Wo bitte schön gibt es einen Grund, so dermaßen in Panik zu geraten, dass nichts mehr geht?

 

Und ewig grüßt das Murmeltier...

 

 

Ich tue mir erst ein bisschen Leid, dann ärgere ich mich über mich selber. Wovor habe ich eigentlich Angst? Ich verstehe mich selber nicht. Kratze alle Energien zusammen, um mich für das nächste Mal zu wappnen. 

 

Du ahnst es schon: ich muss morgen einkaufen....

Ach, wenn es doch nur das Einkaufen wäre. Aber mittlerweile bin ich nirgendwo mehr sicher. Erfahrungsgemäß lauert der Säbelzahntiger Angst in raubtierartiger Unberechenbarkeit überall. Im Auto, auf der Autobahn, auf freien Plätzen, in engen Fahrstühlen, ja selbst beim gemütlichen Sonntagsspaziergang im kühlen Wald...

 

Mittlerweile traue ich mich kaum noch aus dem Haus. Ich habe das Gefühl, ich habe mir irgendwie selbst ins Knie geschossen.

 

Lügen haben kurze Beine

 

Kam ich mir doch eine Zeit lang recht pfiffig vor, als ich angstauslösende Situationen sammelte, analysierte und dann vermied. Welch eine Strategie! Funktioniert!

Du hast Angst vorm Autofahren? - Nimm den Bus!
Soso, Busfahren geht jetzt also auch nicht mehr? - Nimm das Fahrrad!
Ach ja, die günstigste Strecke führt durch einen Tunnel... - Fahre ´nen Umweg!
mittags ist es immer so voll? - Tja, dann halt nur noch morgens!
Das ist viel zu weit weg? - Na, dann bleibst du halt im 5-km-Radius! Oder 2...oder 1....
Ach, Zuhause ist es doch am schönsten? - Bleibst halt da!

Hausarzt sagt, alles nur psychisch, also halb so wild. Da denke ich mir dann doch gerne was zurecht.

Die Krux ist, dass ich mittlerweile auch zuhause nicht mehr vor Panikattacken gefeit bin. Die Luft wird immer dünner, mein Handlungsspielraum auch. Es kann mich in der Küche erwischen, im Garten oder auf´m Klo.

Ich muss ehrlich sein. Zugeben, dass ich mir mit meinen wunderbaren Strategien selber die Schlinge zugezogen habe.  Und jetzt kriege ich die Knoten nicht mehr auf.

Nicht nur, dass ich mir zuhause selber auf den Keks gehe. Meinen Freunden und Bekannten gehe ich auch auf den Keks. Gar nicht zu reden von meinem nörgelnden Gatten und dem quengelnden Nachwuchs.

Gut, die halten es - die halten mich! - noch irgendwie aus. Sind aber auch nur Menschen und damit begrenzt leidensfähig. Ansonsten bin ich recht einsam geworden, die Kontakte habe sich sehr gelichtet. Ist es das, was ich will?

 

Ganz klare Antwort: Nein! So kann es nicht weitergehen. Es war schon ein Kraftakt, das mir selber gegenüber zuzugestehen. Nun geht es ans Handeln, Hilfe von außen muss her. Der nächste Kraftakt: Wie und wem gegenüber oute ich mich?

 

Ehrlich währt am längsten?

 

Das heißt nämlich: Ich lasse die Prägephase Prägephase sein und dass mit der Contenance mal hübsch bleiben. Hier muss Ursachenforschung betrieben werden, auch wenn das Haupthaar dadurch in Unordnung gerät. Kann man ja wieder richten.

Ich weiß, dafür gibt´s Fachleute. Leute, die sich mit sowas auskennen. Die nicht gleich die Nase rümpfen, wenn ich mich weigere, in eine Tiefgarage zu fahren. Die nicht voller Ungeduld und Ärger warten, bis ich wieder funktionsfähig bin. Und die mir nicht irgendeine Methode überstülpen à la: ´so-musst-du-machen´.

Die mir den für mich passenden Weg aus der Hölle namens Angst zeigen, bis ich selber den Ausgang sehe. Die mir einen neuen Schliff, einen neuen Schnitt verpassen.

 

Und wer weiß, vielleicht steht mir die neue Frisur ja tausendmal besser.

 

Warum erzähle ich dir dass?

 

Dir geschehe nach deinen Glauben! Dass was wir über uns selbst glauben, insbesondere von uns selbst, verwirklicht sich in unserem Leben. Dass funktioniert nicht anders, wir sind Schöpfer unserer Welt. Aus deinen Gedanken wird gnadenlose Realität!
Warum?
Damit ich weiß wie es geht....da rauszukommen.
Wie könnte ich dir heute helfen und zeigen, wie du deine Ängste loslassen kannst?
Ja einfach war es nicht, das liest sich ja aus der Geschichte. 

 

Die meisten Menschen kennen sich selbst nicht und sind überfordert, wenn man nachfragt. Wer glaubst du dass du bist? Sie kennen weder ihre Bedürfnisse noch ihre Fähigkeiten, sie leben das Leben anderer und nicht ihr eigenes. Daraus entsteht ein Konflikt zwischen Verstand und Seele (Selbst) und aus diesem Konflikt heraus entstehen zahlreiche Ängste bis hin zu Süchten und Zwängen usw.

 

Willst Du JETZT dein Leben ändern, ist es notwendig, dich selbst kennenzulernen. Du darfst herauszufinden, wo du etwas glaubst was nicht der Wahrheit entspricht? Wir glauben denn ganzen „Mindfuck“ der tagtäglich durch den Kopf rasselt. Das hat nichts mit der Realität zu tun und wenn wir etwas Falsches glauben, dann wird das Leben sehr schwierig, mühsam und voller Angst. Du bist im Augenblick hilflos und hast kein Vertrauen.

 

 

NUN ZU DIR:

 

  • Bist du mutig genug zu deiner Wahrheit zu stehen?
  • Bist du mutig genug die Angst einmal genauer zu betrachten?
  • Bist du mutig genug, zu schauen wer und was du bist?

 

Ich freue mich, von dir zu lesen.

 

Im September kommt gleich eine wundervolle Möglichkeit, dich wieder auf deine Wahrheit zu besinnen. 

EINFACH, EHRLICH, KLAR. 

 

Trage dich hier in vorhemus@a1.net ein, um bald davon zu erfahren. 

 

 

InLove, Claudia 

 

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